Goldfinger und Goldpreisexplosion

7. September 2015
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James Bond 007 Goldfinger Hypothese zur Goldpreisexplosion

Goldpreisexplosion: Unternehmen „Grand Slam“ Version 2.0

 


Erinnern Sie sich noch an den Bösewicht „Goldfinger“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film? Der deutsche Schauspieler Gert Fröbe spielte in dem 1964 produzierten Film die Hauptrolle des Bösewichts Auric Goldfinger. Neben Sean Connery als britischen Geheimagenten James Bond 007.

Der Goldfingerplan

Sie erinnern sich? Die Geschichte ist in den Grundzügen schnell erklärt. Der britische Geheimagent James Bond wird auf den exzentrischen Milliardär „Goldfinger“ angesetzt, weil dieser durch den illegalen Schmuggel von Gold das internationale Währungssystem gefährdet. Im Zuge seiner Ermittlungen stößt der Geheimagent auf einen genialen Plan des Bösewichts, der diesen mit einem Schlag zu einem der reichsten und wohl mächtigsten Männer der Welt machen würde. Da der Bösewicht Goldfinger ein begeisterter Golfer ist trägt der geheime Plan den Namen „Grand Slam“.

Der Plan sieht vor, dass mit Unterstützung von chinesischer Seite die in Fort Knox gelagerten Goldreserven der USA mittels einer Atombombenzündung radioaktiv verseucht und damit wertlos gemacht werden. Der Wert von Goldfingers eigenen Beständen würde sich um ein Vielfaches steigern. Die Ausführung des Schurkenplans wird in letzter Minute vom Superagenten Bond verhindert.

“Grand Slam Version 2.0”

gfSoweit die Filmgeschichte und die „Grand Slam Version 1.0“. Lassen Sie uns spekulieren wie eine heutige „Grand Slam Version 2.0“ aussehen könnte? Da wir keine wirklich bösen Spitzbuben sind verzichten wir auf die Atombombenexplosion, die all das Gold wie in Ford Knox radioaktiv verseuchen würde. Es gibt nur 180.000 Tonnen Gold auf dieser Welt, es wäre schade alles zu verseuchen. Außerdem würde man später jedes einzelne Goldkörnchen auf Radioaktivität untersuchen.

Das globale Zinseszinssystem ist stets gefährdet

Wie damals ist uns in der Gegenwart klar, das Gold das internationale Währungssystem gefährdet. Gold ist der Wertmesser für FIAT-Geld, also wird der Goldpreis von den Goldpreishütern künstlich niedrig gehalten. Das geschieht über die Terminbörsen. Niemand darf die ganze Zeit über erkennen wir schlecht es um das Geldsystem bestellt ist, sonst würde dieses Geldsystem gar nicht funktionieren. Also muss man den Preis des weltweit verfügbaren Goldes kontrollieren.

Die Schlußphase

In der Schlussphase des Geldsystems wird den beteiligten Bankern und einigen Politikern klar, dass es nichts mehr zu retten gibt. Es ist vorbei. Die Schlussperiode ist gekennzeichnet durch eine jahrelange Phase fallender Zinsen und stabiler niedriger Zinsen. Explodiert das Geldsystem, würden, wie auch im Film beabsichtigt, die Goldpreise exorbitant steigen.

Die Absichten der modernen Goldjäger

Das begehrliche Gold, auf das es unsere modernen Goldjäger abgesehen haben, liegt in den Hochsicherheitstresoren der Zentralbanken. Unmöglich da hinzukommen, also keine raffinierten Einbrüche “Made in Hollywood”. Außerdem hat Gold entsprechendes Gewicht und würde einen aufwändigen Abtransport nach sich ziehen.

Die ewige Leihe

LeaseGoWenn aber gewisse strategisch denkende Kreise die Zentralbanker überzeugen, dass man sich gegen eine entsprechende Gebühr dieses Gold „nur vorübergehend ausleiht“ wandert es ganz von alleine aus den hochgesicherten Tresoren heraus. Einerseits „liegt es nur herum“ und bringt keinen Zins (so die indoktrinierte gängige Argumentation), warum sollten unsere „Goldverwahrer“ nicht einen stabilen Mehrertrag generieren? Aus einem Ausleihvorgang werden dann viele, die vereinbarte Gebühr fließt und fließt und das ausgeliehene Gold kommt irgendwann nicht mehr zurück. Aber man könnte es jederzeit zurückfordern. Nur tut das niemand.

Die Goldkeller sind (nicht) leer. Sicherheit #1: Die Gewissheit

So leeren sich die Goldkeller der Zentralbanken und das verliehene Gold verteilt sich in der Welt. Wir Deutschen haben eine beträchtliche Menge Gold im Ausland liegen, gerade in New York. Wirklich gesehen haben wir es trotz aller Bemühungen noch nicht, ab und zu fließt ein kleiner Teil als „Good will“ der Amerikaner zurück. Was wir aber haben ist die Gewissheit, dass wir unser Gold stets zurückholen könnten. Wenn wir es wollten.

Die Goldkeller sind (nicht) leer. Sicherheit #2: Keine Goldverkäufe

Goldverkäufe finden keine statt. Die Goldbestände in den Statistiken der fünf größten Goldreservenhalter weltweit (USA, D, IWF, I, F) sind seit vielen Jahren unverändert. Das Gold ist tatsächlich nicht verkauft, es ist verliehen, darum die unveränderten Bestände.

Die kleine Schweiz mischt mit

360Der Zufall will es und wie im Film kanalisieren sich in der Gegenwart die internationalen Goldströme in der Schweiz. Das Land ist der größte Goldhändler der Welt und vier der weltweit größten Goldraffinerien sind in der Schweiz beheimatet. Woher kommt nur das ganze Gold das durch die kleine Schweiz fließt?

Umwandlung

Nach dem Raffinationsprozess (frz. raffiner = verfeinern) verlässt das Gold die Schweiz. Der größte Teil des Goldes findet den Weg (wieder ein Filmzufall) ins Reich der Mitte, nach China. Gefolgt von Indien, anderen asiatischen Ländern und dem Rest der Welt.

Das Gold der Zentralbanken

Die Begehrlichkeiten der Goldabnehmer richten sich auf das Gold in den Zentralbanken der westlichen Welt (wie im Film). Ob es dieses Gold wirklich noch gibt wird mittlerweile bezweifelt. Dazu gibt es eine Menge an Literatur, aber wirklich gesehen hat dieses Gold noch niemand. Obwohl es doch ganz einfach wäre die Zweifler zu beruhigen.

Das Gold hat neue Besitzer

TreasureTIst das Gold erst in den starken privaten Händen bleibt es dort, schließlich warten viele große und kleine Goldfinger weltweit auf eine Goldpreisexplosion. Derweilen löst sich das internationale Währungssystem (im Film ist es nur gefährdet) auf. Aktiencrashs und steigende Zinsen sind die Auslöser. Die Goldströme aus der Schweiz reißen plötzlich ab, mangels (Zentralbank-)Goldmasse kommt kein Nachschub mehr. Aber das Gold der Welt ist neu verteilt. Diejenigen die das Gold kontrollieren, könnten eine goldgedeckte Währung herausgeben? Das wäre das Ende der Vorherrschaft des US-Dollars.

Ein paar Dinge stören noch

Störend wirken nur noch die Terminbörsen an denen Papiergold gehandelt und der Preis kontrolliert wird. Störend wirken die leeren Hochsicherheitstresoranlagen der Zentralbanken in denen das Gold gelagert war. Was würde wohl unser Filmheld Auric Goldfinger tun? Er würde einen Zustand herbeiführen an dem die Edelmetall-Terminbörsen nicht mehr funktionieren und die Zugänge zu den Goldtresoren für immer verschlossen blieben. Wie das ginge? Das überlasse ich Ihrer Phantasie. Wenn solch ein Ereignis eingetreten ist wissen Sie auf jeden Fall was es bedeutet hat.Diese Geschichte ist eine hypothetische Version des Unternehmens „Grand Slam V2.0“. Vielleicht wird sie einmal verfilmt?

DER BONDAFFE     05.09.2015

Eine unterhaltsamer und doch so zeitnaher Vergleich…

Ihr Finanzhaus Ecker-Wilke

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