TIME FOR GOLD AND SILVER

15. März 2016
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Stehen wir vor dem Beginn einer erneuten Gold und Silber Rally?

Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um ca. 18% gestiegen und die Experten sehen darin erst den Beginn einer weiteren starken
Goldpreisentwicklung.

So sagte unter anderem der ehemalige Präsident des Goldproduzenten Newmont Mining – einem der
größten Goldproduzenten der Welt und von 2005-2009 Chairman des World Gold Council – Herr Pierre Lassonde in einem
aktuellen Interview im kanadischen TV Sender BNN: „Der fünfjährigeBärenmarkt bei Gold ist vorbei. Wir sind am Anfang eines
neuen Bullenmarktes“
Auch die Deutsche Bank rät ihren Kunden in einer Kundenmitteilung vom 26.02.2016, Gold als Absicherungsinstrument gegen
Marktrisiken zu nutzen. Das Stimmungsbarometer für Gold geht weiter hoch. In einer TMS-Emnid-Umfrage zu bevorzugten
Assetklassen von Privatpersonen wollten 33% der Deutschen Gold kaufen.

Gold als Absicherungsinstrument gegen Marktrisiken zu nutzen.

Angesichts der jüngsten EZB-Entscheidungen ist das auch nicht verwunderlich. Denn das Argument, Gold bringt keine Zinsen,
zählt im derzeitigen Marktumfeld nicht, da man bei sicheren Werten beinahe einen „Null-Zins“ bekommt oder sogar bei einigen
Angeboten von Banken einen Aufbewahrungszins bezahlen muss, was sich künftig noch intensivieren könnte.
Hinzu kommen noch die starken Turbulenzen am Aktienmarkt, die zuletzt u.a. durch China ausgelöst wurden und laut Experten
noch lange nicht beendet sind. Gold gilt gegenüber anderen Assetklassen als gute Absicherungsposition, wie z.B. zum DAX, wo
Gold eine negative Korrelation (gegenläufige Entwicklung) darstellt.

Aber man sollte dabei Silber nicht aus den Augen verlieren.

Historisch gesehen folgte zeitversetzt Silber stets Gold auf dem Fuße, in aller Regel mit stärkeren Ausschlägen. Derzeit hält sich Silber noch dezent im Hintergrund, was sich aber schlagartig ändern kann.

Silber hat derzeit im Verhältnis zu Gold einen Umtauschfaktor von 80:1 und beendet sich somit im Verhältnis zu
Gold auf einem extrem niedrigen Niveau. Das historische Verhältnis lag bei 17:1, welches dem Mengenverhältnis zwischen
Silber und Gold entsprach. Im August 2011 lag der Faktor bei ca. 41:1. Folglich ist Silber im Verhältnis zu Gold extrem preiswert  und bietet auf lange Sicht ein enormes Chancenpotenzial.
Auch hier gilt „Der Gewinn liegt im Einkauf“ oder anders ausgedrückt „Kaufe ich rechtzeitig, ist die Risikoprämie niedrig, warte
ich, steigt die Risikoprämie ggfs. immens.

Aufgrund dessen ist derzeit Gold und Silber zu kaufen aus unterschiedlichen Beweggründen interessant. Seine Werte gegenüber
Krisen und dramatischen Abwertungen abzusichern bzw. bei einer Währungsreform sogar gegen Totalverlust zu schützen,
steht bei vielen Investoren im Vordergrund.

Kauft man Gold und Silber als Versicherung seiner Geldwerte, dann ist der Zeitpunkt verantwortlich, wie hoch die „Risikoprämie bzw. der Risikoaufschlag“ ist.
Schließe ich eine Versicherung ab zu Zeiten, wo der Schadeneintritt gering ist, zahle ich weniger Risikoprämie als wenn die
Schadenswahrscheinlichkeit stark gestiegen ist.

Betrachten wir die Entwicklung des Goldpreises seit 2008, der großen Finanz- und Bankenkrise, stellt man fest,wer vorher oder unmittelbar gehandelt hat, hat Gold/Silber zu einem niedrigeren Preis erworben als 2010/2011. Somit war der Preis für Gold/Risikoprämie immer noch niedriger als die dann folgenden Auswirkungen bis 2015, wo das Krisenbarometer gefühlt unten war.

Wiederholt sich das Szenario der letzten großen Finanz- und Bankenkrise und folgt man den Ratschlägen wie z.B. der Deutschen Bank, investiert  man einen Teil seines Geldes in Gold und vor allen Dingen in Silber, was  immer noch viel preiswerter ist als Gold.
IT`S TIME FOR GOLD AND SILVER

Quelle: Newsletter AUREUS Golddepot GmbH

Ihr Finanzhaus Ecker-Wilke

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Konzentriert euch auf die Geldströme der Terroristen !

17. November 2015
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Krieg in Europa

Anonymous droht dem Islamischen Pseudo-Staat offen mit Krieg.

Die anonyme Hacker Gruppe  hat sich bereits seit dem feigen Attentat auf die Charlie Hebdo Redaktion vom Januar im Kampf gegen die Terroristen engagiert.

Anonymous hat bereits 149 dem Islamischen Pseudo-Staat zugehörige Webseiten, schätzungsweise 101.000 Twitter-Konten und 5900 Propagandavideos zum Absturz gebracht.

Liebe Hacker von Anonymous, danke dafür.

 Jetzt konzentriert euch auf die Konten der Terroristen. Räumt sie leer.

Spürt den Geldströmen des Islamistischen Terror-Staates nach.

Leitet sie um, lasst sie verschwinden. Wenn euch das gelingt, könnt ihr dem IPS (Islamischer Pseudo-Staat) das Kreuz brechen.

Denn egal wie man sie nennt, ob Islamistische Mafia oder Pseudo-Staat – ohne Geld läuft nix. Ohne Moos keine Kalaschnikows, keine Panzer, kein Sprengstoff und kein heimlicher fetter Schweinebraten für den Kalifen.

Das ist vielleicht gar nicht so einfach. Vielleicht sind Kalif und Co. gewitzt genug, wo immer möglich per Geldtransfer nicht aufzufallen. Bargeld und Sachwerte stehen dabei über allem. Oder auch der weltweit bei Verbrechern aller Art beliebte Bargeldtransfer. Vielleicht auch Bitcoins.

Aber, ganz unter uns, meine langjährige Erfahrung im Finanzbusiness  sagt mir, dass

jeder irgendwann, irgendwo einen Fingerabdruck im weltweiten System der Geldströme hinterlässt.

Im Falle des Islamischen Pseudo-Staates müssen das sogar viel mehr sein. Immerhin verkaufen die Terroristen ungehindert Öl, Weizen und vermutlich noch weitere Rohstoffe. Irgendwo wird das registriert…..!

Mit besten Grüßen

Ihr Finanzhaus Ecker-Wilke

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Goldfinger und Goldpreisexplosion

7. September 2015
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James Bond 007 Goldfinger Hypothese zur Goldpreisexplosion

Goldpreisexplosion: Unternehmen „Grand Slam“ Version 2.0

 


Erinnern Sie sich noch an den Bösewicht „Goldfinger“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film? Der deutsche Schauspieler Gert Fröbe spielte in dem 1964 produzierten Film die Hauptrolle des Bösewichts Auric Goldfinger. Neben Sean Connery als britischen Geheimagenten James Bond 007.

Der Goldfingerplan

Sie erinnern sich? Die Geschichte ist in den Grundzügen schnell erklärt. Der britische Geheimagent James Bond wird auf den exzentrischen Milliardär „Goldfinger“ angesetzt, weil dieser durch den illegalen Schmuggel von Gold das internationale Währungssystem gefährdet. Im Zuge seiner Ermittlungen stößt der Geheimagent auf einen genialen Plan des Bösewichts, der diesen mit einem Schlag zu einem der reichsten und wohl mächtigsten Männer der Welt machen würde. Da der Bösewicht Goldfinger ein begeisterter Golfer ist trägt der geheime Plan den Namen „Grand Slam“.

Der Plan sieht vor, dass mit Unterstützung von chinesischer Seite die in Fort Knox gelagerten Goldreserven der USA mittels einer Atombombenzündung radioaktiv verseucht und damit wertlos gemacht werden. Der Wert von Goldfingers eigenen Beständen würde sich um ein Vielfaches steigern. Die Ausführung des Schurkenplans wird in letzter Minute vom Superagenten Bond verhindert.

“Grand Slam Version 2.0”

gfSoweit die Filmgeschichte und die „Grand Slam Version 1.0“. Lassen Sie uns spekulieren wie eine heutige „Grand Slam Version 2.0“ aussehen könnte? Da wir keine wirklich bösen Spitzbuben sind verzichten wir auf die Atombombenexplosion, die all das Gold wie in Ford Knox radioaktiv verseuchen würde. Es gibt nur 180.000 Tonnen Gold auf dieser Welt, es wäre schade alles zu verseuchen. Außerdem würde man später jedes einzelne Goldkörnchen auf Radioaktivität untersuchen.

Das globale Zinseszinssystem ist stets gefährdet

Wie damals ist uns in der Gegenwart klar, das Gold das internationale Währungssystem gefährdet. Gold ist der Wertmesser für FIAT-Geld, also wird der Goldpreis von den Goldpreishütern künstlich niedrig gehalten. Das geschieht über die Terminbörsen. Niemand darf die ganze Zeit über erkennen wir schlecht es um das Geldsystem bestellt ist, sonst würde dieses Geldsystem gar nicht funktionieren. Also muss man den Preis des weltweit verfügbaren Goldes kontrollieren.

Die Schlußphase

In der Schlussphase des Geldsystems wird den beteiligten Bankern und einigen Politikern klar, dass es nichts mehr zu retten gibt. Es ist vorbei. Die Schlussperiode ist gekennzeichnet durch eine jahrelange Phase fallender Zinsen und stabiler niedriger Zinsen. Explodiert das Geldsystem, würden, wie auch im Film beabsichtigt, die Goldpreise exorbitant steigen.

Die Absichten der modernen Goldjäger

Das begehrliche Gold, auf das es unsere modernen Goldjäger abgesehen haben, liegt in den Hochsicherheitstresoren der Zentralbanken. Unmöglich da hinzukommen, also keine raffinierten Einbrüche “Made in Hollywood”. Außerdem hat Gold entsprechendes Gewicht und würde einen aufwändigen Abtransport nach sich ziehen.

Die ewige Leihe

LeaseGoWenn aber gewisse strategisch denkende Kreise die Zentralbanker überzeugen, dass man sich gegen eine entsprechende Gebühr dieses Gold „nur vorübergehend ausleiht“ wandert es ganz von alleine aus den hochgesicherten Tresoren heraus. Einerseits „liegt es nur herum“ und bringt keinen Zins (so die indoktrinierte gängige Argumentation), warum sollten unsere „Goldverwahrer“ nicht einen stabilen Mehrertrag generieren? Aus einem Ausleihvorgang werden dann viele, die vereinbarte Gebühr fließt und fließt und das ausgeliehene Gold kommt irgendwann nicht mehr zurück. Aber man könnte es jederzeit zurückfordern. Nur tut das niemand.

Die Goldkeller sind (nicht) leer. Sicherheit #1: Die Gewissheit

So leeren sich die Goldkeller der Zentralbanken und das verliehene Gold verteilt sich in der Welt. Wir Deutschen haben eine beträchtliche Menge Gold im Ausland liegen, gerade in New York. Wirklich gesehen haben wir es trotz aller Bemühungen noch nicht, ab und zu fließt ein kleiner Teil als „Good will“ der Amerikaner zurück. Was wir aber haben ist die Gewissheit, dass wir unser Gold stets zurückholen könnten. Wenn wir es wollten.

Die Goldkeller sind (nicht) leer. Sicherheit #2: Keine Goldverkäufe

Goldverkäufe finden keine statt. Die Goldbestände in den Statistiken der fünf größten Goldreservenhalter weltweit (USA, D, IWF, I, F) sind seit vielen Jahren unverändert. Das Gold ist tatsächlich nicht verkauft, es ist verliehen, darum die unveränderten Bestände.

Die kleine Schweiz mischt mit

360Der Zufall will es und wie im Film kanalisieren sich in der Gegenwart die internationalen Goldströme in der Schweiz. Das Land ist der größte Goldhändler der Welt und vier der weltweit größten Goldraffinerien sind in der Schweiz beheimatet. Woher kommt nur das ganze Gold das durch die kleine Schweiz fließt?

Umwandlung

Nach dem Raffinationsprozess (frz. raffiner = verfeinern) verlässt das Gold die Schweiz. Der größte Teil des Goldes findet den Weg (wieder ein Filmzufall) ins Reich der Mitte, nach China. Gefolgt von Indien, anderen asiatischen Ländern und dem Rest der Welt.

Das Gold der Zentralbanken

Die Begehrlichkeiten der Goldabnehmer richten sich auf das Gold in den Zentralbanken der westlichen Welt (wie im Film). Ob es dieses Gold wirklich noch gibt wird mittlerweile bezweifelt. Dazu gibt es eine Menge an Literatur, aber wirklich gesehen hat dieses Gold noch niemand. Obwohl es doch ganz einfach wäre die Zweifler zu beruhigen.

Das Gold hat neue Besitzer

TreasureTIst das Gold erst in den starken privaten Händen bleibt es dort, schließlich warten viele große und kleine Goldfinger weltweit auf eine Goldpreisexplosion. Derweilen löst sich das internationale Währungssystem (im Film ist es nur gefährdet) auf. Aktiencrashs und steigende Zinsen sind die Auslöser. Die Goldströme aus der Schweiz reißen plötzlich ab, mangels (Zentralbank-)Goldmasse kommt kein Nachschub mehr. Aber das Gold der Welt ist neu verteilt. Diejenigen die das Gold kontrollieren, könnten eine goldgedeckte Währung herausgeben? Das wäre das Ende der Vorherrschaft des US-Dollars.

Ein paar Dinge stören noch

Störend wirken nur noch die Terminbörsen an denen Papiergold gehandelt und der Preis kontrolliert wird. Störend wirken die leeren Hochsicherheitstresoranlagen der Zentralbanken in denen das Gold gelagert war. Was würde wohl unser Filmheld Auric Goldfinger tun? Er würde einen Zustand herbeiführen an dem die Edelmetall-Terminbörsen nicht mehr funktionieren und die Zugänge zu den Goldtresoren für immer verschlossen blieben. Wie das ginge? Das überlasse ich Ihrer Phantasie. Wenn solch ein Ereignis eingetreten ist wissen Sie auf jeden Fall was es bedeutet hat.Diese Geschichte ist eine hypothetische Version des Unternehmens „Grand Slam V2.0“. Vielleicht wird sie einmal verfilmt?

DER BONDAFFE     05.09.2015

Eine unterhaltsamer und doch so zeitnaher Vergleich…

Ihr Finanzhaus Ecker-Wilke

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Als Patient Behandlungen hinterfragen

26. August 2015
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 Berlin (ots) – Immer mehr Menschen nehmen das Recht wahr, Behandlungen beim Arzt oder in der Klinik zu hinterfragen. Zu diesem Schluss kam der Medizinische Dienst (MDK) des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, denn die Anzahl der Gutachten auf Behandlungsfehlervorwürfe seien 2014 um 0,5 Prozent gestiegen.
Bei der Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK VBU) zeichnet sich ein noch deutlicherer Trend ab. Die Krankenkasse erhielt letztes Jahr 196 Anträge zur Prüfung auf Behandlungsfehler, was eine Steigerung von 17 Prozent ausmacht. Die meisten Vorwürfe richteten sich gegen Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte.

Versicherte bei der Feststellung von Behandlungsfehlern zu unterstützen, ist ein Service der BKK VBU. Vorteile hat aber auch die Krankenkasse. „Alleine in 2014 waren die Verhandlungen mit den Haftpflichtversicherungen so erfolgreich, dass Einnahmen in Höhe von 362.537,51 Euro realisiert werden konnten. Dieses Geld können wir wiederum in Zusatzleistungen investieren, die allen Versicherten zugutekommen“, sagt Martina Zimmermann, Bereichsleiterin Gesundheitsmanagement bei der BKK VBU.

2013 wurde ein Gesetz verabschiedet, das die Patientenrechte stärken soll. „Das Patientenrechtegesetz hat alle Rechte und Pflichten von Patienten zum ersten Mal in einem Gesetz gebündelt, um mehr Transparenz zu schaffen, was grundsätzlich gut ist“, so Martina Zimmermann. „Trotzdem liegt die Beweisführung, ob ein Behandlungsfehler vorliegt oder nicht, immer noch beim Patienten.“ Der juristische Weg kann mitunter Jahre dauern. Denn ein Schadensersatzanspruch kann in der Regel nur geltend gemacht werden, wenn der Patient nachweisen kann, dass der Behandlungsfehler tatsächlich auch die Ursache des bei ihm eingetretenen Gesundheitsschadens ist.

Denn nur ein informierter Patient ist ein mündiger Patient, der für seine Rechte eintreten kann.

„Wenn Versicherte den Verdacht haben, einem Behandlungsfehler zum Opfer gefallen zu sein, nehmen wir den Fall auf und leiten ihn an den MDK weiter, der ein kostenfreies Gutachten für den Versicherten erstellt.

Dieses ist eine gute Orientierung, um herauszufinden, ob ein Behandlungsfehler vorliegt. Bestätigt sich der Verdacht, empfehlen wir einen spezialisierten Anwalt“, erklärt die Expertin. Bei der BKK VBU kümmern sich drei spezialisierte Mitarbeiter um die Bearbeitung von Behandlungsfehlern. Neben der Zusammenarbeit mit dem MDK engagiert sich die BKK VBU seit 2012 als erstes institutionelles Mitglied im Freundeskreis der Alexandra Lang Stiftung. Diese berät und unterstützt Menschen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie durch einen medizinischen Behandlungsfehler schwer geschädigt wurden. Regelmäßige Informationsabende zu Patientenrechten runden den Service der BKK VBU ab. „Information steht an erster Stelle.

Denn nur ein informierter Patient ist ein mündiger Patient, der für seine Rechte eintreten kann.

Ihr Finanzhaus Ecker-Wilke

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Drama am deutschen Aktienmarkt?

19. August 2015
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Braut sich am deutschen Aktienmarkt ein Drama zusammen?

© Igor Stevanovic | Dreamstime.com

Der deutsche Leitindex hat in den vergangenen Tagen mit einem Kursniveau geflirtet, das nach Ansicht einiger Experten größere Rückgänge auslösen wird.

Der Dax, der gegenüber dem Rekordhoch zwölf Prozent niedriger ist, fiel am Montag zum dritten Mal in vier Tagen unter den 200-Tages-Durchschnitt – das hat es seit Januar nicht mehr gegeben. Nun beobachtet der niederländische Finanzdienstleister ING aufmerksam ein anderes wichtiges Niveau: Fällt die Messgröße unter das Tief vom 7. Juli? „Wenn der Index diese Marke durchbricht, sollten wir mit weiterer Schwäche rechnen“, sagt Roelof-Jan Van den Akker, leitender technischer Analyst bei ING in Amsterdam. „Die Risiken sind offensichtlich nach unten gerichtet.“

Yuan-Abwertung löst schwersten Kursrutsch seit April aus
China hat Griechenland als wichtigste Angstquelle in einem Markt verdrängt, der einen großen Teil seines außereuropäischen Handels mit dem asiatischen Land treibt. Die Yuan-Abwertung in der vergangenen Woche hat bei deutschen Aktien den schwersten Kursrutsch seit April ausgelöst. Die Abwärtsbewegung setzte sich am Montag fort, als die US-Zahlen zum Empire State Index für das verarbeitende Gewerbe Sorgen bezüglich des Konjunkturaufschwungs hervorriefen.

Volkswagen und BMW sind seit dem Dax-Hoch vom 10. April um mehr als 26 Prozent abgesackt.

VW hat angesichts der Abschwächung in China bereits seine Schätzung für den Jahresumsatz gesenkt, BMW überlegt noch, ob eine solche Korrektur notwendig ist. BASF, die 22 Prozent unter dem Hoch notiert, hat die Prognose für die Weltwirtschaft gesenkt und erwartet bei der Industrie- und Chemieproduktion in diesem Jahr ein schwächeres Wachstum.

Was sonst können Sie mit Ihrem Geld machen? Was sind die Alternativen zu Aktien ?

Diejenigen, die weiter auf deutsche Aktien setzen, tun dies möglicherweise wegen eines Mangels an Alternativen, sagt Peter Brändle, Fondsmanager bei Zürcher Kantonalbank in Zürich. „Für Deutschland als Exportweltmeister ist es wirklich wichtig, was in China passiert.  Wir müssen vorsichtig sei

Zumindest einer kauft noch Gold

© Bloomberg

Marc Faber stockt seine Goldbestände auf.

Liest man die aktuellen Berichte zu Gold, möchte man meinen, dass sich mittlerweile alle Investmentprofis vom Edelmetall abwenden. Alle? Nicht ganz. Einer schwimmt einmal mehr gegen den Strom: Marc Faber.

Der Schweizer Investmentguru Marc Faber gilt als einer der hartnäckigsten Goldfans der Investmentbranche. Dies stellt er nun erneut unter Beweis. Seiner Ansicht nach befinde sich Gold nun in einer „buying range“ und er werde die aktuelle Schwäche dazu nützen, um seine Bestände aufzustocken, erklärte der 69-Jährige gegenüber finews.ch.

„Alles ist möglich“

Doch auch Faber klingt nicht mehr ganz so euphorisch wie noch vor wenigen Jahren. Im November 2009, als der Goldpreis erstmals die 1.100-US-Dollar-Marke übersprang, prognostizierte Faber, dass das Edelmetall nie mehr unter diese Marke fallen würde. Doch nach dem Allzeithoch von mehr als 1.900 Dollar per Unze ging es mit dem Goldpreis steil bergab, sodass sogar Faber selbst nicht mehr so ganz von seiner einstigen Prognose überzeugt ist. „Alles ist möglich“, sagt der Börsenexperte im finews-Interview.

Neuerliche Rezession in sechs bis zwölf Monaten
Seine neuerlichen Zukäufe erklärt Faber mit der weltwirtschaftlichen Situation. Seine Ansicht nach spricht nichts für eine Erholung – im Gegenteil: In sechs bis zwölf Monaten drohe eine neuerliche Rezession. Die Notenbanken würden daher noch mehr Geld in die Finanzmärkte pumpen und das werde die Inflation endgültig nach oben treiben und zwangläufig zu einer neuen Rohstoff-Hausse führen, argumentiert Faber.(mb)


Quelle: FONDS professionell ONLINE | www.fondsprofessionell.de

 Warten wir ab.. Ihr Finanzhaus Ecker-Wilke

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Kein Geld für die Altersvorsorge? Ein fataler Trugschluss.

14. August 2015
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So stockt der Staat auch kleinste Vermögen für das Alter auf

Donnerstag, 13.08.2015, 17:19 · · von FOCUS-Online-Autorin

Freibeträge, Riester-Rente, Pfändung, Versorgungslücke, Hartz IV, Altersvorsorge

dpa

Vor allem Niedriglöhner und Hartz-IV-Empfänger wissen nicht, wie viel ihnen im Alter bleibt. Und haben am Monatsende meist nichts über, um es auf die hohe Kante zu legen.

Dabei stellt der Staat die private Altersvorsorge unter einen besonderen Schutz.

Um ihren jetzigen Lebensstandard auch im Alter halten zu können, ist bei fast allen Menschen eine zusätzliche Vorsorge nötig. Die mickrigen Rentenansprüche an den Staat allein reichen meist nicht aus. Dabei fehlt die private Altersvorsorge ausgerechnet dort, wo sie am nötigsten ist.

Laut Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung betrifft das vor allem

  • Alleinerziehende,
  • Arbeitnehmer, die im Billiglohnsektor beschäftigt sind und
  • Arbeitslose.

Sie können es sich schlichtweg nicht leisten, Geld auf die hohe Kante zu legen. Und wenn doch, dann reichen die Beträge oft nicht aus, um die Versorgungslücke zu schließen.

Dabei ist Vorsorge in dieser Zielgruppe besonders wichtig: Perioden der Arbeitslosigkeit oder fehlende Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung reißen noch tiefere Löcher in das Versorgungskonto als die Rentenreformen der vergangenen Jahre.

So rechnen Sie aus, wie viel Geld Sie im Alter haben

Schutz vom Staat für Hartz-IV-Empfänger

Ist ungewiss, wie viel Geld auf das Rentenkonto fließt – etwa weil Phasen längerer Arbeitslosigkeit nicht auszuschließen sind -,  verhindern vor allem zwei Trugschlüsse die Rücklagenbildung:

  • Zusätzliche Altersvorsorge lohnt nicht.
  • Bevor der Staat Hartz IV fließen lässt, müssen Erwerbslose erst ihr „Eingemachtes“ verwerten.

Letzteres trifft zwar zu. Trotzdem genießt die private Altersvorsorge einen besonderen Schutz durch den Staat. Spezielle Freibeträge sorgen dafür, dass Arbeitslose längst nicht ihr ganzes Vermögen aufbrauchen müssen, bevor ihnen die Grundsicherung zusteht.

Das sind die Hartz-IV-Freibeträge

Jeder Hartz-IV-Empfänger darf 150 Euro pro Lebensjahr ansparen. Der Freibetrag steht auch seinem Partner zu. Je nach Geburtsjahr liegt die Obergrenze bei 9750 bis 10.050 Euro. Ausnahme: Wer vor dem1. Januar 1948 geboren wurde, erhält einen erhöhten Freibetrag von 520 Euro je vollendetem Lebensjahr.

Für jede zum Haushalt gehörende Person (Kinder und Erwachsene) gilt ein Freibetrag von 750 Euro für sogenannte „notwendige Anschaffungen“.

Extra-Freibetrag für die Altersvorsorge

Der Staat gewährt zusätzliche 750 Euro Freibetrag pro Lebensjahr für Vermögen, das der Altersvorsorge dient. Voraussetzung: Es darf laut einer unwiderruflichen Vertragsvereinbarung erst nach Eintritt des Ruhestands verwertet werden:

  • nach dem 60. Lebensjahr oder
  • nach dem 62. bei Verträgen ab 2012.

Das gilt etwa für private Renten- oder Lebensversicherungen mit entsprechendem Vertragszusatz (Paragraph 168, Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetztes) sowie entsprechend geschützte Fonds- oder Banksparpläne.

Dabei dürfen folgende Freibeträge nicht überschritten werden:

  • Jahrgang 1957 oder älter: 48.750 Euro
  • Jahrgang 1958 bis 1963: 49.500 Euro
  • Jahrgang 1964 oder jünger: 50.250 Euro

Was bedeutet das für bestehende Sparanlagen und –Verträge?

Liegt das Vermögen über dem persönlichen Freibetrag, muss der Sparer es soweit verbrauchen, bis es darunter liegt. Erst dann gibt es Geld vom Staat. Der Grundfreibetrag kann auf andere Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft übertragen werden, wenn ein Mitglied ihn nicht voll ausschöpft.

Bestehende Kapitalanlagen, -Versicherungen und Sparverträge müssen dazu grundsätzlich aufgelöst werden. Ausnahmen:

  • Riester- oder Rürup-Rente
  • Betriebsrenten.

Das in den staatlichen Anlagen angesparte Kapital zählt nicht in die Vermögensrechnung ein. Vorausgesetzt, der Sparer hat immer nur bis zum Förderhöchstbetrag eingezahlt und die Förderung auch genutzt – also in der Steuererklärung angegeben.

Auch nicht zum Vermögen zählen

  • Selbstgenutzte Immobilien in „angemessener Größe“
  • Angemessener Hausrat
  • Angemessenes Kraftfahrzeug

Kostenlose Riester-Rente vom Staat

Die meisten Hartz-IV-Empfänger müssen nur noch den Mindestbetrag von fünf Euro in ihren Riester-Vertrag einzahlen. Doch selbst das kann mitunter knapp werden. Besser: Anleger sollten im Vertrag festschreiben, dass sie keine Beiträge zahlen müssen, sollten sie langzeitarbeitslos werden.

„Aufstocker“ können sich freuen: Der Staat übernimmt die Beiträge für Erwerbstätige mit sehr niedrigem Einkommen oder Mini-Jobber, die zusätzlich Hartz IV bekommen – wenn sie den Mindestbeitrag für die vollen Zulagen nicht überschreiten. Möglich macht das eine kaum bekannte Klausel im Sozialversicherungsgesetz (Paragraph 11b Abs. 1 Nr.4 SGB II).

Pfändungsschutz für Vorsorgevermögen

Vermögen, das unwiderruflich für die Altersvorsorge dient, darf grundsätzlich nicht gepfändet werden. Das gilt für

  • Riester- und Rürup-Rente,
  • Betriebsrenten,
  • sonstige Vorsorgeverträge mit Verwertungsausschluss.

Die Höhe des geschützten Kapitals hängt vom Lebensalter ab. Hintergrund: Junge Menschen habe tendenziell mehr Zeit, eine Altersvorsorge aufzubauen als Ältere. Laut einem Ratgeber der Verbraucherzentrale ist lediglich ein Kapitalstock geschützt, der nach dem 65. oder 67. Lebensjahr einer Rente gleichkommt und in etwa der Pfändungsfreiheitsgrenze entspricht.

Die pfändungsfreien Beträge reichen laut Verbraucherzentrale von 2000 Euro bei einem 18-Jährigen bis zu 9000 Euro bei einem Sozialleistungsempfänger über 60 Jahre. Unabhängig vom Alter dürfen nicht mehr als 256.000 Euro für das Alter zurückgelegt werden. Liegt die Summe darüber, sind nur drei Zehntel des überschießenden Betrags frei von der Pfändung.

 

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Frauen und Altersarmut

27. Juli 2015
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Frauen sorgen weniger fürs Alter vor als Männer. Finanzielle Unabhängigkeit ist vielen Frauen wichtig – aber das Thema Altersvorsorge wird nach hinten geschoben .

Vielen Frauen fällt es schwer, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. So auch beim Thema Altersvorsorge. Das Meinungsforschungsinstitut YouGov kam bei einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zu dem Ergebnis, dass 26 Prozent der Frauen bisher keine Altersvorsorge haben. Im Vergleich: Bei den Männern sind es nur 20 Prozent. Zwar hat für die Frauen eine spätere finanzielle Unabhängigkeit einen ähnlich hohen Stellenwert wie für die Männer. Dennoch zögern sie offenbar, wenn es darum geht, sich für eine Altersvorsorge zu entscheiden. Sorgen über ihre Altersvorsorge machen sich 62 Prozent der Frauen, bei den Männern sind es dagegen „nur“ 54 Prozent.

Erziehung, Teilzeitarbeit, niedrigerer Lohn: Frauen haben es bei Altersvorsorge schwerer.

Für Frauen ist die Altersvorsorge besonders wichtig. Sie haben eine höhere Lebenserwartung als Männer und müssen folglich länger mit ihren Ersparnissen auskommen. Gleichzeitig erwerben sie während ihres Berufslebens geringere Ansprüche aus der gesetzlichen Rente,  die die wichtigste Einkommensquelle im Alter ist. Denn sie verdienen im Schnitt weniger als Männer, unterbrechen häufiger ihren Job oder arbeiten verkürzt.

Würden sie mehr verdienen, wäre die Sparneigung der Frauen entsprechend höher.Das gaben 47 Prozent der Befragten an. Zum Vergleich: Bei den Männern sind es in diesem Punkt 39 Prozent. Höhere Zulagen durch den Staat, (22 Prozent), höhere Zinsen (20 Prozent) oder eine bessere steuerliche Absetzbarkeit der gezahlten Beträge (19 Prozent) wären für Frauen weitere Gründe, ihr Vorsorgesparen hinsichtlich einer betrieblichen oder privaten Altersvorsorge auszuweiten. GDV-Präsident Erdland: Frauen benötigen mehr Unterstützung GDV-Präsident Alexander Erdland sagt:

„Frauen haben bei der Altersvorsorge die gleichen Ansprüche und Ziele wie Männer. Aber sie haben es oft schwerer, diese zu erfüllen, weil sie den schwierigen Spagat zwischen Familie und Beruf meistern“.

Deshalb benötigen sie mehr Hilfe. „Die bessere Unterstützung der Frauen umfasst viele Aspekte und berührt Politik und Wirtschaft gleichermaßen. Dabei geht es um eine leichtere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um bessere Karrierechancen und um eine gezieltere Förderung der Altersvorsorge“, so Erdland.

Quelle: GDV
Autor: Adelheid Schuster-Kenziger

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“ Verunsichert“ Spiegel Versus Versicherer

23. Juli 2015
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Reaktionen zum Spiegel-Artikel „Verunsichert“

Die Vorwürfe des Spiegels gegen die Versicherungsbranche haben es in sich.

So ist von Verzögerungstaktik, Verweigerungshaltung sowie parteiischen Gutachtern und Richtern die Rede. Pfefferminzia.de hat die von Spiegel genannten Versicherer um eine Stellungnahme gebeten. Hier sind ihre Reaktionen. Im aktuellen Magazin Der Spiegel erzählen Versicherungskunden von einzelnen Regulierungserfahrungen mit ihren Versicherern. Dabei geht es nicht um Schadensfälle, die zufriedene Beitragszahler hervorbrachten, sondern um Konflikte zwischen Versicherer und Kunde, die sich teils über Jahre und mehrere Gerichtsinstanzen hinzogen.

Aus Sicht des Spiegels sind das keine Einzelfälle.

Vielmehr handle es sich um Streitigkeiten, die exemplarisch für das Handeln einer ganzen Branche stehen würden. Entsprechend hart sind denn auch die Vorwürfe. So ist davon zu lesen, dass Allianz-Kunde Jens Urban über den Versicherer sagt: „Die wollten mich mürbemachen“. Auch Rechtsanwalt Hermann Schünemann ist überzeugt: „Da wird durchaus darauf spekuliert, dass eine Firma in Insolvenz geht oder ein betagter Kunde verstirbt.“ Und Anwalt Frank Vormbaum, der ein Ehepaar gegen den Versicherer R+V vertritt, resümiert: „Obwohl die Leistungen bereits seit Jahren erbracht sein müssten, lässt der Versicherer seinen Kunden im Regen stehen.

Der Versicherer-Verband GDV hat sehr schnell auf den Artikel des Spiegels reagiert.

In seiner Stellungnahme heißt es unter anderem: „Versicherern obliegt eine Sorgfaltspflicht, berechtigte von unberechtigten Ansprüchen zu trennen. Die Prozess- und Beschwerdequoten sind dennoch seit Jahren sehr gering. Die erhobenen Zahlen und Fakten der Branche zeigen, dass das Konfliktpotenzial zwischen Kunden und ihren Versicherern deutlich geringer ist, als es teilweise öffentlich dargestellt wird. Versicherer verzögern nicht und finden auch in strittigen Fällen fast immer Wege, die den Belangen aller Beteiligten gerecht werden.” Auch verweist der GDV auf Zahlen, die belegen sollen, dass Konflikte zwischen Geschädigten und Versicherern eher die Ausnahme seien. So sollen lediglich rund 0,6 Prozent der Fälle der Schaden- und Unfallversicherungen und 2 Prozent der Berufsunfähigkeitsfälle vor Gericht landen. Die Reaktionen einzelner Versicherer In den Einzelfall-Beispielen nennt der Spiegel die Versicherer Allianz, Axa, Continentale, R+V und Sparkassen Versicherung Sachsen.

Pfefferminzia.de hat die betreffenden Versicherer um eine Stellungnahme gebeten.

Continentale: Der Versicherer lehnt mit Verweis auf den Datenschutz eine nähere Stellungnahme ab. Er verweist zudem auf die Reaktion des GDV und schließt sich dieser an.

Axa: Die Axa bestätigt, dass es im vom Spiegel zitierten Fall Stefanie Jeske einen einvernehmlichen Vergleich gab. Zu allen weiteren Vorwürfen verweist auch die Axa auf den Branchenverband GDV. Sparkassen Versicherung Sachsen: „Die Darstellung des Magazins Der Spiegel zu unserem Unternehmen entspricht nicht den Tatsachen. Deshalb sehen wir keinen Anlass, dazu ein Statement abzugeben.”

Allianz: „Wir weisen den Vorwurf im Magazin Der Spiegel, bei Schadenregulierungen systematisch zu bremsen, entschieden zurück. Eine rasche und faire Bearbeitung jeden Schadenfalls liegt sowohl im Interesse unserer Kunden als auch im Interesse der Allianz. Wir regulieren jedes Jahr rund 3 Millionen Schadenfälle und zahlen dafür jährlich etwa 6 Milliarden Euro aus. Nur in wenigen Einzelfällen kommt es zu längeren Klärungsprozessen. Der Spiegel unterstellt, dass diese Ausnahmen die Regel seien – das ist unredlich und falsch. Die Allianz wird im Spiegel mit zwei konkreten Fällen erwähnt. Zum einen mit dem Fall Bernert, der vor einem Jahr mit einem BGH-Urteil endete. Die Mutter eines behindert geborenen Sohnes hatte den Bundesgerichtshof angerufen, nachdem sie ein Vergleichsangebot der Allianz und der Versicherungskammer Bayern über 1,8 Millionen Euro abgelehnt hatte. Der Spiegel behauptet, laut Gutachtern seien Behandlungsfehler des Arztes und der Hebamme für die Behinderung verantwortlich gewesen. Der Spiegel erwähnt nicht, dass der BGH, wie auch zuvor das Oberlandesgericht, dies anders beurteilte und zugunsten der Versicherer entschied.

Der zweite Fall betrifft Jens Urban, der bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Wir können bestätigen, dass dieser Fall durch ein Gericht geklärt werden sollte. Mitte Juni hat Herr Urban über seinen Rechtsanwalt bei uns angefragt, ob ein Vergleich möglich wäre. Wir haben dem zugestimmt und uns am 25. Juni 2015 mit Herrn Urban einvernehmlich geeinigt.

R+V Versicherung: „R+V weist die Vorwürfe entschieden zurück. Schäden zu regulieren ist unser Kerngeschäft. Allein im Jahr 2014 haben wir für mehr als 1,1 Million Schäden 2,8 Milliarden Euro an Kunden und Geschädigte ausgezahlt. Das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Kunden sind für uns zentral. Und das kommt auch an. Die Beschwerdequote der R+V beim Ombudsmann und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) lag 2014 bei unter 0,03 Prozent. Konkret: bei mehr als 1,1 Millionen Schäden im Jahr gab es 287 Beschwerden.

Um es ganz klar zu sagen: Es gibt bei R+V keine Anweisung, die Schadenregulierung zu verzögern. Es ist nicht Politik unseres Hauses, die Geschädigten in einen Prozess zu treiben. Und wenn ein Kunde doch vor Gericht geht, sind wir immer noch an einer gütlichen Einigung interessiert. Aber wir wollen auch nicht mehr zahlen, als recht wäre, und prüfen daher eingehend die Schadenfälle. Diese Balance gilt es zu halten – im Interesse der gesamten Versichertengemeinschaft. Versicherer haben kein Interesse an offensichtlich falschen Gefälligkeitsgutachten, sondern erwarten sachlich richtige und objektive Gutachten, die bei Bedarf auch vor Gericht Bestand haben. Bei der Zusammenarbeit mit Gutachtern sind dementsprechend ihre Qualifikation und die fachliche Qualität ihrer Arbeit ausschlaggebend. R+V beauftragt in den meisten Fällen öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter, die auch von Gerichten beauftragt werden.

Übrigens kann auch der Geschädigte bei einem Sachschaden im Rahmen eines Sachverständigenverfahrens einen Gutachter beauftragen, die Kosten übernehmen wir. Wir empfehlen dies sogar – es ist für eine einvernehmliche Einigung oft von Vorteil, wenn der Geschädigte auf diese Weise eine unabhängige Einschätzung erhält, die er auch akzeptieren kann. Weichen die zwei Gutachten – die des Versicherers und die des Kunden – zu stark voneinander ab, gehen beide zu einem Obmann. Dieser ist ebenfalls öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter, der große Erfahrung und hohes Ansehen hat, oft ein Mitglied des Bundes Technischer Experten (BTE). Das Urteil des Obmanns ist für den Versicherer verbindlich, wir sind verpflichtet, es anzuerkennen. Dem Geschädigten hingegen steht immer noch der Gang vor Gericht offen.“

Dieser Artikel erschien am 21.07.2015 unter folgendem Link: http://www.pfefferminzia.de/reaktionen-zum-spiegel-artikel-verunsichert-es-ist-nicht-politik-unseres-hauses-die-geschaedigten-in-einen-prozess-zu-tr eiben–1437492429/

„Ein Schelm, der Böses denkt“

Ihr Finanzhaus

 

 

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Dank BU Rente die Welt bereist

16. Juli 2015
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Absicherung von Schweren Krankheiten.

© Getty Images
Der Mount Fuji in Japan: Mit dem Rad will Sven Marx 2017 Japan erkunden.

Sven Marx ist 49 Jahre alt und kommt aus Berlin. Mit 42 diagnostizierten die Ärzte bei ihm einen Gehirntumor. Bei der Entfernung gab es Probleme während der Operation – drei Mal musste Marx wiederbelebt werden. Am Ende war er halbseitig gelähmt. Die Folgen zeichnen ihn bis heute und doch hat er sich seine Wünsche erfüllt: Mit dem Rad bereist er die Welt. Was für viele unmöglich scheint, ermöglicht die Rente seiner Berufsunfähigkeitsversicherung.

26.06.2015 12:45 | Autor: Isabelle Schneider

Wenn etwas schiefgeht, kann man entweder in Selbstmitleid ertrinken. Oder man beginnt zu kämpfen. Sven Marx hat sich nach seiner missglückten Hirn-OP für das Letztere entschieden und bereist nun viele Länder. Und das, obwohl er halbseitig gelähmt ist. Seine Erlebnisse darüber hat er in seinem Blog festgehalten.

Der Wunsch, seine eigenen Wünsche zu erfüllen, ist ein weit verbreitetes Motiv. Das Reisen gehört dabei zu den verbreitetsten Wünschen Todkranker. Darüber drehte Hollywood bereits 2007 den Film „Das Beste kommt zum Schluss“. Möglich ist dies jedoch nur dann, wenn die finanzielle Ausstattung stimmt. Auch das ist ein Thema des Hollywoodfilms: Ohne das Geld von Milliardär Edward Cole (Jack Nicholson) könnte Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) seine Wünsche nicht erfüllen.

In Marx‘ Fall leistet seine BU-Rente einen großen Beitrag dazu, dass er trotz seiner Behinderung weiter gut über die Runden kommt. Aber für Großprojekte wie seine Radtour durch Japan 2017 reicht das natürlich nicht. Er sucht nach Sponsoren, die sein Vorhaben unterstützen.
Möglichkeiten, sich für schlimme Schicksalsschläge wie eine Krebserkrankung abzusichern, bieten neben einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch eine Dread-Disease-, eine Krebsversicherung oder eine Multi-Rente. Diese Produkte leisten entweder bei einer bestimmten Krankheit oder einem bei vor Vertragsschluss definierten Spektrum unterschiedlicher Erkrankungen. Damit Kunden die passende Absicherung finden, haben wir Ihnen drei Punkte zusammengetragen, worauf man achten sollte:

1. Eine Krankheit absichern oder einen Rundumschutz wählen:

Wer das Risiko, an Krebs zu erkranken für das größte hält, kann eine Versicherung gegen speziell diese Erkrankung abschließen. Diese leistet jedoch nur und ausschließlich bei Krebs. Wer wie Sven Marx während der Operation einen Schlaganfall erleidet, würde dann keine zusätzliche Leistung aus der Versicherung erhalten. Eine Dread-Disease-Versicherung dagegen leistet bei einem ganzen Katalog an schwerwiegenden Krankheiten.

2. Wenig Geld kann Leben retten:

Der Fall Marx zeugt von einem weiteren Umstand, den man nicht zu gering einschätzen sollte. Der Krebs kam nicht erst im hohen Alter. Er kam viel früher. Marx‘ vorausschauendes Handeln hat ihn gleich noch einmal gerettet, denn er kann von seiner Berufsunfähigkeitsrente leben. Deshalb sollte man nicht zu lange zögern bevor man sich gegen Risiken absichert. Ob dies in jedem Fall mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung möglich ist, muss geprüft werden. Neben der Absicherung der Arbeitskraft sind auch weitere Produkte, die zum Teil schon für Kinder abschließbar sind, erhältlich. Dazu zählen Dread-Disease-Versicherungen und Multi-Renten. Diese sichern das finanzielle Risiko schwerer Krankheiten gegen einen kleinen Beitrag ab. Dazu zählt beispielsweise auch der Wegfall des Verdienstes von Eltern, die ihre Kinder pflegen müssen. Ein in jungen Jahren geschlossener Vertrag schützt zudem vor Risikozuschlägen, da Kinder in der Regel gesünder als Erwachsene sind.

3. Definieren, was einem wichtig ist:

Man hört immer wieder, dass Kunden behaupten, sie haben etwas abgeschlossen, was sie nicht wollten. Gerade bei Produkten, die gegen mehr als einen Schaden absichern, lohnt es sich genau aufzuschreiben, was man versichern möchte. Gegebenenfalls lohnt es sich diesen Zettel während der Beratung um weitere Aspekte zu ergänzen. Somit können Kunden sicherstellen, dass sie erhalten, was ihnen wichtig ist.

Nun interessiert uns natürlich: Wie sind Sie abgesichert? Welche Vorsorge haben Sie getroffen und was hat Sie dazu bewogen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

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